Mappe „nochmal“

Für diese typografische Bildreihe habe ich in einer Auflage von dreißig Mappen je fünfundzwanzig Siebdrucke plus Übersicht gesiebdruckt.

Nochmal hinsehen. Bei den Details verweilen, ohne nach dem Großen Ganzen zu trachten. Von dort kommen diese Buchstaben. Von bereits bestehenden Zusammenhängen. Und aus einer bestimmten Konfiguration. Aneinandergereiht, um Inhalt zu transportieren. Eingefärbt, um mit dem Umfeld zu korrespondieren. Es zu ergänzen. Oder auch zu kontrastieren.
Und wenn man die Buchstaben herauslöst aus ihrem Umfeld, ihrer bisherigen Bestimmung? Mit den dazugehörigen Raster- und Druckspuren, oder bis zur Unkenntlichkeit vergrössert? Dann bekommen sie einen neuen Wert. Ein Eigenleben. Und sind alles andere als verbraucht. Nur weil sie schon einmal benutzt wurden.
Erik Spiekermann hat mir für dieses Projekt einen Satz zu seinem Lieblingsbuchstaben geschenkt.

Fedrigoni – Top Application Award
Ausstellung im Museum Triennale di Milano